Dienstag, Juli 18, 2017

Somewhere in Africa




 Wer mir auf Instagram folgt hat vielleicht gesehen, dass ich gerade frisch aus dem Urlaub zurück bin.
Dieses Jahr war das eine ganz spontane Sache, denn mit all der Arbeit die der Shop gerade verursacht, war es eine Frage des Gewissens ob ich mir wirklich eine komplette Woche frei nehme.

Ebenso bewusst ist mir natürlich, dass es hier in den letzten Wochen sehr ruhig war. Aber lasst mich sagen, im Moment gehen einfach alle DIY Ideen an denen ich mich versuche nach hinten los. 
Ein Grund dafür war sicher auch meine innere Unruhe und eine Ausrede mehr mir eine kleine Auszeit zu gönnen.
Ganz bewusst also habe ich ein Spa Hotel irgendwo im Nirgendwo mit so gut wie kaum einer Chance auf Wlan ausgesucht und schon nach dem ersten Tag ohne das ständige checken von Emails, Instagram und Co habe ich mich so entspannt gefühlt wie schon lange nicht mehr!






Unsere Reise ging in einen kleinen Nachbarort von Djerba in Tunesien und aufgrund der angespannten Sicherheitslage haben wir uns auf einen reinen Hotelurlaub eingestellt.
Das Areal war riesig und wunderschön gestaltet. Draußen gab es hunderte Dattelpalmen, Bananenpflanzen und Strelitzien. 
Drinnen war es nicht minder grün! Oder minder schön. Orientalische Fliesen, aufwendig verzierte Holzmöbel, Kelimkissen und Wandteppiche und eben wieder ganz viel Grün ließen mein Interiorherz höher schlagen. 



So pendelten wir also eine Woche zwischen Pool, Meer und Buffet hin und her und machten nur am Montag eine Ausnahme für eine Kutschentour zum Basar. 
Dort gab es, wie zu erwarten, viele Stände mit Gewürzen, Keramik und günstigen Souvenirs.
Nach einigem Suchen und Rumfragen stolperten wir in einen kleinen zweistöckigen Laden mit den schönsten Teppichen, Kissenhüllen und Decken. 




Falls ihr ein ähnliches Faible für orientalische Textilien und ein solches Geschäft schon einmal besucht habt, dann wisst ihr vermutlich wie schnell man da ausarten kann. Ich hätte mindestend fünf Teppiche gerne mitgenommen und auch die wunderschönen Berberdecken haben es mir angetan.

Berber- und Kelimteppiche habe ich ja inzwischen in einer Anzahl die mich zwingt, sie mehrmals im Jahr auszuwechseln um alle nutzen zu können. Was Kissenhüllen angeht ist es um mich noch schlimmer bestellt. Eine Berberdecke allerdings hatte ich bis dato noch nicht und so fokussierte ich meine Suche auf diese. Es gab sie in allen Farben des Regenbogens aber am besten gefiel mir eine schlichte Beige mit schwarzen und weißen Streifen und Tasseln.

Zurück daheim war dies das erste was ich aufgeregt aus dem Koffer fischte um einen Platz für sie zu suchen. 
Gelandet ist sie als Tagesdecke auf meinem Bett und bringt so etwas mehr Textur in mein recht neutrales Schlafzimmer. 



Passend dazu habe ich am Wochenende auf dem Flohmarkt noch ein paar weitere Accessoires gefunden:

- einen wunderschönen Pouf aus braunem Leder
- eine weiße Salzkristalllampe und
- einen großen Rattan-Handfächer

 Zumindest der Pouf soll aus Platzmangel eigentlich im Shop landen aber so ganz sehe ich das noch nicht. 



 Winnetou und ich sind uns in einer Sache einig: Das Bett zu verlassen fällt uns nun noch schwerer als sonst. Aber ich freue mich auch etwas Urlaubgefühle im Schlafzimmer zu verbreiten, denn diese sind nun schon am Montag nach meinem Urlaubsende mehr als willkommen!




Donnerstag, Juni 08, 2017

Frisch aus der Küche


Heute morgen, als ich mir mein Frühstück vorbereitet habe, fiel mir auf, dass ich euch hier einiges noch gar nicht gezeigt habe. Fix wurde also zur Kamera gegriffen und das ganze mal festgehalten.





 Die hübschen Teegläser habe ich am Wochenende auf dem Flohmarkt entdeckt und eigentlich für den Shop gekauft. 
Mal sehen ob ich es schaffe, mich von ihnen zu trennen, denn auf meinen offenen Regalen gefallen sie mir derzeit viel zu gut.



Ebenso neu, aber bei weitem nicht so günstig, ist der neue Spülenschrank welcher eingezogen ist. Nach fünf Jahren in dieser Wohnung konnte ich den schäbigen Alukasten (der vom Vermieter gestellt wurde) einfach nicht mehr sehen.
Ich habe fast ein Jahr nach den richtigen Schränken, Spülbecken und der Armatur gesucht und bin wirklich schockiert, wie viel Geld einen 80 cm Küchenglück so kosten können.
Ich habe mich für Schubladenschränke von Ikea entschieden, denn als ich beim Einzug die Schränke für die andere Seite kaufte, habe ich gerademal ein kleines Schubfach eingeplant! Ein grober Fehler den ich so endlich korrigieren konnte. Beim Spülbecken habe ich mich für ein schmales Becken aus Granitstein entschieden, welches weniger empfindlich als Keramik ist und preislich gleich auf liegt.
Nach der Armatur habe ich am längsten gesucht denn da wünschte ich mir eine moderne Messingarmatur.
Doch die die mir gefielen waren für mich unbezahlbar und so wurde es am Ende ein Wasserhahn in mattem Weiß.

Dafür gönnte ich mir aber dieses wunderschöne Geschirrabtropfgestell in meiner Lieblingsfarbe und wurde bei der ersten Lieferung ganz schön enttäuscht als mir versehentlich ein kupferfarbenes aus UK geschickt wurde. Das nächste war dann zwar in der richtigen Farbe aber komplett kaputt doch alle guten Dinge sind bekanntlich drei und nun schätze ich es umso mehr.


 Gerne hätte ich auch direkt noch Herd und Spülmaschine ausgetauscht aber im Budget war nur noch Platz für ein paar weiße Herdabdeckplatten (die einen überraschend großen Unterschied machen wie ich finde) und ein paar neue Accessoires.



 Ich hoffe, euch hat die kleine Küchentour gefallen.
Ihr findet eine Liste aller verlinkbaren Gegenstände weiter unten.
Nun widme ich mich aber erstmal meinem Müsli bevor Wilma sich darüber her macht!

Macht es gut!

Spülenschrank - IKEA 
schmaler Unterschrank - IKEA 
Granit Spülbecken - Ebay 
Mischbatterie - Ebay 
Möbelgriffe - Bauhaus
 Geschirrabtropfgestell - Present Time 
Margaritagläser Kaktus - Barstuff  
Tablett Hände - Sissy-Boy


Montag, Mai 22, 2017

DIY | Blumenkranz Mobile


Als DIY-Bloggerin verspürte ich schon leichten Druck bei der Auswahl meiner Geschenke zur Geburt von Klein-Frida! Denn ja, sie ist endlich da, die kleine Maus, und kann nun ihr schönes Babyzimmer genießen und wird auf der DIY Wickelkommode alle 2 - 3 Stunden frisch gemacht!
Frisch sollte auch ihr Geschenk sein, also brachte ich ins Krankenhaus einen großen Strauß Wildblumen. Im Blumenladen kam mir dann die Idee für mein eigentliches Geschenk. 
Ein buntes Blumenmobile!
Was könnte besser zu einem kleinen Boho-Baby passen? Und ich wusste auch, dass ein Mobile in Fridas Einrichtung noch fehlte.

Hier seht ihr was ihr braucht:




Kunstblumen und Zweige
einen Styroporring
einen kleinen Holzring
Schleifenband
Kleber
und eine Schere



Zuerst geht es darum, das Grundgerüst für das Mobile zusammenzufügen. Dazu habe ich den Styropor- und Holzring mit Geschenkband verbunden.
Außerdem habe ich vier lange Stücke in gleichmäßigem Abstand an den Styroporring geknotet. Diese benötigen wir erst zum Schluss. 


Dann habe ich angefangen die Blumen auf dem Ring anzuordnen. Ich habe sie zuerst gesteckt und anschließend verklebt. Hier solltet ihr mit dem Kleber nicht sparsam sein, denn wir wollen ja nicht, dass etwas abfällt und in die Hände der Kleinen fällt.


 Führe das fort bis dein ganzer Ring mit Blumen bedeckt ist.





An den vier Bändern befestigen wir nun noch ein paar kleinere Blüten. Meine sind übrigens sehr preiswerte Papierblüten aus dem Drogeriemarkt. Kleiner Tipp: Ihr seid vielleicht verleitet nur sanfte pastellige Farben zu wählen aber diese können Baby´s kaum wahrnehmen. Mixt daher also unbedingt noch ein paar kräftige Farben unter!


Ich habe mein Mobile in diesem wunderschönen Geschenkpapier (gibt es derzeit bei Pfennigpfeiffer & Woolworth) mit Kakteen und Alpakas verpackt und noch eine kleine Botschaft aufgeklebt. Dazu gab es noch ein mexikanisches Kochbuch für die frisch gebackenen Eltern und ein Body mit dem Aufdruck "Born in 2017" den ich bei H&M gefunden habe.
Die Tipi - Karte ist von Sostrene Grene. 

Sonntag, Mai 14, 2017

DIY | Mid century Pflanzenständer



Nun, da wir uns wettertechnisch endlich Richtung Frühling bewegen, haben wir wohl alle den Drang mal wieder unseren grünen Daumen zu trainieren. Wer kann tut dies auf dem Balkon oder sogar im eigenen Garten, doch wem so wie mir weder das eine noch das andere zur Verfügung steht hat zumindest mal wieder einen Grund, seine Ansammlung an Zimmerpflanzen noch weiter auszubauen.

Aus diesem Grund wollte ich mir fürs Wohnzimmer einen neuen Pflanzenständer bauen, natürlich passend im Stile der 50er Jahre.
 Mit perfektem Timing bekam ich dann auch eine Anfrage vom Onlineshop RS Components eines ihrer Produkte mal auf den Prüfstand zu stellen.
Ich entschied mich dabei für ein Multitool aus dem Hause Bosch und dieses kam für meinen Pflanzenständer auch direkt zum Einsatz.

Hier kommt nun aber erstmal die Einkaufsliste:


- zwei 90 cm lange Rundhölzer (2,8 cm Durchmesser)
- ein Querholz mit 3 cm Breite
- ein Blumentopf eurer Wahl
- Holznägel 
- Bohrer (in passender Stärke für die Holznägel)
- Förstnerbohrer 28 mm
- Lineal und Bleistift
- Akkubohrer und Multitool

Die Rundhölzer dienen als Beine für den Pflanzenständer und das Querholz als Gerüst dazwischen. Plan ist es, diese als Kreuz zusammenzufügen und die Enden halbrund auszusägen, so dass die Rundhölzer in das Kreuz passen. Die Breite des Kreuzes bestimmst du Anhand der Größe deines Blumentopfes, addiere aber lieber noch ein bis zwei Zentimeter hinzu. Mit dem Förstnerbohrer lässt sich die halbrunde Form am einfachsten und vor allem auch am symmetrischten erreichen. Diesen setzt du einfach in deinen Akku-Bohrer und stellst ihn auf die höchste Stufe. Das Ausbohren erfordert etwas Kraft aber es ist machbar.


Nun musst du die Mitte der Hölzer ausmessen und dort eine Aussparrung aussägen damit diese stecksystemmäßig ineinander passen.


 Zum Aussägen fand ich das schmale Trennsägeblatt sehr gut geeignet da es ein sehr kontrolliertes Sägen ermöglicht.


Dazu habe ich die Geschwindigkeit am Drehschalter etwas reguliert. Im Anschluss habe ich meine Aussägungen mit dem Schleifaufsatz geglättet.


Wenn dein Kreuz nun hoffentlich gut ineinander greift geht es nun daran, die Rundhölzer zuzusägen. Ich habe die volle Länge meiner zwei 90 cm langen Hölzer genutzt und sie genau in der Mitte bei 45 cm durchtrennt.


 Nun geht es darum die Beine mit dem Kreuz zu verbinden. Hierzu musst du zunächst einmal die Höhe bestimmen auf dem dein Blumentopf stehen soll. Ich habe meines bei 11 cm angebracht aber du kannst es natürlich tiefer oder höher installieren.
Du verbindest Bein und Kreuz mit den Holznägeln und etwas Holzleim. Hierzu bohrst du die Löcher für die Holznägel auf gleicher Höhe in Rundhölzer und Kreuz.


Nun kannst du alle Teile mit dem Holzleim verbinden. Ich empfehle schnelltrocknenden Expressleim denn du willst die Stücke sicher nicht über Stunden festhalten damit sie beim trocknen gerade bleiben. 
Nun ist der Pflanzenständer an sich fertig, doch für den Mid century - Look fehlt noch ein Anstrich mit einer dunkler Holzlasur, am besten in der Farbe Teak.

Meine neue Lieblingspflanze ist diese Calathea mit den samtartigen Blättern im sattesten Grün. 

Mein Fazit zum Mulitool ist übrigens vorwiegend positiv. Ich finde es praktisch fast alles mit einem Gerät machen zu können und werde nun meine Schleifmaschine ausmustern. Minuspunkt ist für mich leider das aufwendige Wechseln der einzelnen Aufsätze mit dem Imbusschlüssel. Ein Klicksystem wäre hier wohl deutlich einfacher.



*dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit RS Components entstanden.
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