Montag, Mai 22, 2017

DIY | Blumenkranz Mobile


Als DIY-Bloggerin verspürte ich schon leichten Druck bei der Auswahl meiner Geschenke zur Geburt von Klein-Frida! Denn ja, sie ist endlich da, die kleine Maus, und kann nun ihr schönes Babyzimmer genießen und wird auf der DIY Wickelkommode alle 2 - 3 Stunden frisch gemacht!
Frisch sollte auch ihr Geschenk sein, also brachte ich ins Krankenhaus einen großen Strauß Wildblumen. Im Blumenladen kam mir dann die Idee für mein eigentliches Geschenk. 
Ein buntes Blumenmobile!
Was könnte besser zu einem kleinen Boho-Baby passen? Und ich wusste auch, dass ein Mobile in Fridas Einrichtung noch fehlte.

Hier seht ihr was ihr braucht:




Kunstblumen und Zweige
einen Styroporring
einen kleinen Holzring
Schleifenband
Kleber
und eine Schere



Zuerst geht es darum, das Grundgerüst für das Mobile zusammenzufügen. Dazu habe ich den Styropor- und Holzring mit Geschenkband verbunden.
Außerdem habe ich vier lange Stücke in gleichmäßigem Abstand an den Styroporring geknotet. Diese benötigen wir erst zum Schluss. 


Dann habe ich angefangen die Blumen auf dem Ring anzuordnen. Ich habe sie zuerst gesteckt und anschließend verklebt. Hier solltet ihr mit dem Kleber nicht sparsam sein, denn wir wollen ja nicht, dass etwas abfällt und in die Hände der Kleinen fällt.


 Führe das fort bis dein ganzer Ring mit Blumen bedeckt ist.





An den vier Bändern befestigen wir nun noch ein paar kleinere Blüten. Meine sind übrigens sehr preiswerte Papierblüten aus dem Drogeriemarkt. Kleiner Tipp: Ihr seid vielleicht verleitet nur sanfte pastellige Farben zu wählen aber diese können Baby´s kaum wahrnehmen. Mixt daher also unbedingt noch ein paar kräftige Farben unter!


Ich habe mein Mobile in diesem wunderschönen Geschenkpapier (gibt es derzeit bei Pfennigpfeiffer & Woolworth) mit Kakteen und Alpakas verpackt und noch eine kleine Botschaft aufgeklebt. Dazu gab es noch ein mexikanisches Kochbuch für die frisch gebackenen Eltern und ein Body mit dem Aufdruck "Born in 2017" den ich bei H&M gefunden habe.
Die Tipi - Karte ist von Sostrene Grene. 

Sonntag, Mai 14, 2017

DIY | Mid century Pflanzenständer



Nun, da wir uns wettertechnisch endlich Richtung Frühling bewegen, haben wir wohl alle den Drang mal wieder unseren grünen Daumen zu trainieren. Wer kann tut dies auf dem Balkon oder sogar im eigenen Garten, doch wem so wie mir weder das eine noch das andere zur Verfügung steht hat zumindest mal wieder einen Grund, seine Ansammlung an Zimmerpflanzen noch weiter auszubauen.

Aus diesem Grund wollte ich mir fürs Wohnzimmer einen neuen Pflanzenständer bauen, natürlich passend im Stile der 50er Jahre.
 Mit perfektem Timing bekam ich dann auch eine Anfrage vom Onlineshop RS Components eines ihrer Produkte mal auf den Prüfstand zu stellen.
Ich entschied mich dabei für ein Multitool aus dem Hause Bosch und dieses kam für meinen Pflanzenständer auch direkt zum Einsatz.

Hier kommt nun aber erstmal die Einkaufsliste:


- zwei 90 cm lange Rundhölzer (2,8 cm Durchmesser)
- ein Querholz mit 3 cm Breite
- ein Blumentopf eurer Wahl
- Holznägel 
- Bohrer (in passender Stärke für die Holznägel)
- Förstnerbohrer 28 mm
- Lineal und Bleistift
- Akkubohrer und Multitool

Die Rundhölzer dienen als Beine für den Pflanzenständer und das Querholz als Gerüst dazwischen. Plan ist es, diese als Kreuz zusammenzufügen und die Enden halbrund auszusägen, so dass die Rundhölzer in das Kreuz passen. Die Breite des Kreuzes bestimmst du Anhand der Größe deines Blumentopfes, addiere aber lieber noch ein bis zwei Zentimeter hinzu. Mit dem Förstnerbohrer lässt sich die halbrunde Form am einfachsten und vor allem auch am symmetrischten erreichen. Diesen setzt du einfach in deinen Akku-Bohrer und stellst ihn auf die höchste Stufe. Das Ausbohren erfordert etwas Kraft aber es ist machbar.


Nun musst du die Mitte der Hölzer ausmessen und dort eine Aussparrung aussägen damit diese stecksystemmäßig ineinander passen.


 Zum Aussägen fand ich das schmale Trennsägeblatt sehr gut geeignet da es ein sehr kontrolliertes Sägen ermöglicht.


Dazu habe ich die Geschwindigkeit am Drehschalter etwas reguliert. Im Anschluss habe ich meine Aussägungen mit dem Schleifaufsatz geglättet.


Wenn dein Kreuz nun hoffentlich gut ineinander greift geht es nun daran, die Rundhölzer zuzusägen. Ich habe die volle Länge meiner zwei 90 cm langen Hölzer genutzt und sie genau in der Mitte bei 45 cm durchtrennt.


 Nun geht es darum die Beine mit dem Kreuz zu verbinden. Hierzu musst du zunächst einmal die Höhe bestimmen auf dem dein Blumentopf stehen soll. Ich habe meines bei 11 cm angebracht aber du kannst es natürlich tiefer oder höher installieren.
Du verbindest Bein und Kreuz mit den Holznägeln und etwas Holzleim. Hierzu bohrst du die Löcher für die Holznägel auf gleicher Höhe in Rundhölzer und Kreuz.


Nun kannst du alle Teile mit dem Holzleim verbinden. Ich empfehle schnelltrocknenden Expressleim denn du willst die Stücke sicher nicht über Stunden festhalten damit sie beim trocknen gerade bleiben. 
Nun ist der Pflanzenständer an sich fertig, doch für den Mid century - Look fehlt noch ein Anstrich mit einer dunkler Holzlasur, am besten in der Farbe Teak.

Meine neue Lieblingspflanze ist diese Calathea mit den samtartigen Blättern im sattesten Grün. 

Mein Fazit zum Mulitool ist übrigens vorwiegend positiv. Ich finde es praktisch fast alles mit einem Gerät machen zu können und werde nun meine Schleifmaschine ausmustern. Minuspunkt ist für mich leider das aufwendige Wechseln der einzelnen Aufsätze mit dem Imbusschlüssel. Ein Klicksystem wäre hier wohl deutlich einfacher.



*dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit RS Components entstanden.

Montag, Mai 01, 2017

Small Living Inspiration | Leben auf 10 Quadratmetern



Vor kurzem wurde ich in einem Interview zum Thema Small Living gefragt, ob ich mir vorstellen könnte in nur einem Zimmer zu leben und wenn ja, was dieses für mich bieten müsste.
Nun ja, das könnte ich sicher und dies habe ich auch lange. Nach zwei WG-Zimmern zog ich zuerst auch in eine 1-Raum-Wohnung und auch heute könnte ich wohl mit der richtigen Motivation, wie zum Beispiel Mietersparnis, weniger zu putzen oder in der richtigen Stadt (New York City!) auch gut und gerne auf ein Wohnzimmer verzichten. 

Und da ich weiß, dass viele von euch etwas jünger sind und vielleicht demnächst die erste eigene Bude oder ein Zimmer im Wohnheim beziehen, dachte ich mir, ich verstreue mit diesem Post vielleicht etwas Inspiration.

Meine Prioritäten wären wie folgt:

Stauraum
ein Bett (duh!)
ein Platz zum Arbeiten
ein Wohnbereich
und eine Schminkecke

Als ich mich etwas länger mit dem Thema beschäftigt habe fiel mir auf, dass mein Schlafzimmer mir eigentlich auch schon alles bietet was ich zum Glücklichsein brauche! Nur eines musste unbedingt aus dem Wohnzimmer entwendet werden - mein geliebter Plattenspieler!
Das hätte ich schon vor Ewigkeiten machen sollen denn es gibt nichts Schöneres als mit einem heißen Getränk im Bett zu lümmeln und sich dabei von James Bay langsam in den Schlaf singen zu lassen! Zumindest meiner Meinung nach :-)
 Der wunderschöne Servierwagen war eigentlich für den Shop gedacht aber schon beim Produktbilder schießen bekam ich akute Trennungsangst!
Zusammen mit meinem Lieblingssessel bildet er nun meinen "Wohnbereich".




Ihr habt vielleicht schon erkannt, dass an dieser Stelle zuvor mein DIY Schminktisch stand, der nun die Seite gewechselt hat.



Der Wechsel war recht aufwändig da der Tisch ja mit der Wand verschraubt ist aber die Arbeit hat sich allemal gelohnt! Zum einen habe ich hier besseres Licht am Morgen und der Blick ins Zimmer  wirkt deutlich cleaner.
Ich habe auch gemerkt, dass sich der Tisch auch super zum arbeiten eignet und tippe gerade von hier aus diese Worte. Das Thema "Platz zum arbeiten" und für den "Mädchenkram" wäre somit also auch erledigt. 




Direkt daneben steht mein Bett und somit mein liebster Platz auf der ganzen Welt! Wie ihr wisst hat mein DIY Bett zwei riesige Schubladen und bietet mir, zusammen mit meinem großen DIY Einbauschrank, ausreichend Stauraum!

 

Würde mein Wohnzimmer nicht all mein Shopinventar beherbergen könnte ich nun ernsthaft darüber nachdenken ein Zimmer unterzuvermieten! So werde ich es aber weiterhin ab und zu genießen, auch wenn mich die letzten Tage nicht mal mein gemütliches Sofa aus meinem neu dekorierten Schlafzimmer locken konnte.

Was meint ihr? Wieder Lust aufs Studio-Apartment bekommen? 


Samstag, April 22, 2017

DIY | Macrame Chair Upcycling



Ganz oben auf meiner Wunschliste für die Küche standen schon lange ein paar Vintage Barhocker aus Bambus! Das Problem beim Vintageshopping ist nur, dass man grundsätzlich nie das findet was man sucht. Und so dauerte es fast ein Jahr bis ich endlich ein Paar gefunden hatte, dass mir gefiel. Doch dieses hat es mir sofort angetan! Ich liebe die ausgefallene Form der Stühle. Was ich nicht so liebte war die Rattanlehne und der Stoff des Sitzkissen.
Da die Rückenlehnen aber eh schon bessere Tage gesehen hatten fiel mir die Entfernung dieser nicht schwer. Auch ohne sahen die Stühle toll aus aber dann kam mir eine Idee....Makramee!

 Hier seht ihr wie die Stühle beim Kauf aussahen:


Für mein Projekt brauchte ich nur weißes Baumwollseil (shop here), eine starke Schere und einen Polstertacker.


Zuerst habe ich das kaputte Rattan entfernt.


Und schon hatte ich meine Spielfläche zum Makramee knüpfen!


Pro Stuhl habe ich 11 Stücke von meinem Baumwollseil abgeschnitten. Bei der Länge habe ich die doppelte Länge von meiner Stuhlhöhe genommen. Seid großzügig, ihr werdet überrascht sein wieviel Seil eure Knoten schlucken!


Ich habe bei meinen Stühlen nur mit einem der recht einfachen Standardknoten gearbeitet. Ich dachte, die einfachste und verständlichste Möglichkeit euch den Knoten zu zeigen wäre in Videoform. In diesem seht ihr auch wie ich das Makramee mit dem Stuhl verbinde.



Also Augen auf beim nächsten Trip zum Trödelmarkt. Ich bin mir sicher ihr findet auch einen Stuhl den ihr zu einem einmaligen Designerstück machen könnt!



Samstag, April 15, 2017

All that gold | Küchenupdate


Nachdem ich all meine Kupfergegenstände im letzten Blogsale verkauft habe musste ja nun irgendwas deren leere Plätze an der Wand und in den Regalen füllen. Vor allem den Stauraum meines Kupferutensilos vermisste ich schmerzlich. Des Weiteren drohte mich die dunkle Tafeltapete zu erdrücken, also riss ich sie völlig planlos von der Wand und legte den rohen Putz frei. Das sah in meiner Vorstellung ganz toll aus aber die Realität war eine mal grünliche, mal braune aber vor allem extrem fleckige Wand. Da wäre mir sogar die schwarze Tapete wieder lieber gewesen. Nun musste schnell eine Lösung her aber es ist quasi unmöglich eine zur Tipi & Pfeil Tapete passende Wandverkleidung zu finden.
Mir blieben zwei Möglichkeiten: Weg mit der Design-Tapete von Ferm Living und etwas gänzlich anderes an die Wand bringen oder ich gehe aufs Ganze. Wir wissen alle wie sehr ich diese Tapete liebe, und dass ich es eh nicht übers Herz bringen würde sie abzureißen. Aber der komplette Raum mit einer so klein gemusterten Tapete ist selbst für mich schon ganz schön gewagt. 

Zudem kommt, dass die Tapeten nicht ganz günstig sind. Doch dann fand ich die Ferm Living Tapete bei Flinders im Sale und von da an dauerte es etwa genau so lang den Bestellvorgang abzuschließen wie das unüberlegte Abreißen der alten Tafeltapete! 

Diesmal war es aber die absolut richtige Entscheidung denn ich liebe den All-over-Tipi-Look in der Küche! 



 Und meine neuen goldenen Küchenleisten sehen doch wohl auch fabelhaft vor der Tapete aus, oder? 
Diese waren auch ein wahres Schnäppchen und ich habe alle Links für euch unten zusammengestellt.

Nun fehlt noch meine neue Spüle und wenn ich mich irgendwann mal entscheiden kann auch noch ein neuer Fußboden. Für Vorschläge bin ich jederzeit offen! :-)

Nächste Woche kümmern wir uns aber erstmal um neue Barstühle und da wartet ein neues DIY auf euch.






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