Montag, März 02, 2015

Simplify your Life



Hallo ihr Lieben, 
 
es ist schon komisch das wir Menschen pünktlich zum Frühling anfangen unsere ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen. Woher kommt der Frühjahrsputz denn? Wann hat das angefangen? Haben vielleicht schon die Neandertaler pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen die wärmenden Felle ausgeklopft und die Höhle ausgefegt? Ich habe in den letzten Wochen einen richtigen Rappel bekommen und fühle mich regelrecht erschlagen von all den Gegenständen die sich in meiner Wohnung angesammelt haben. Klar, ich bin eine Frau und ich mag schöne Dinge aber brauche ich wirklich 55 Paar Schuhe, 22 Vasen oder 11 Haarbürsten? Die Antwort ist NEIN! 
 Ich erinnere mich sehnsüchtig an die Anfangszeiten, als ich aus meinem kleinen WG-Zimmer in diesen 42 qm Palast gezogen. 
Der Kleiderschrank war halbleer und das obwohl alles auf dicken Holzbügeln hing. 
Staubwischen war innerhalb von 3 Minuten erledigt, denn so viele Möbel hatte ich nicht und somit auch keine Abstellfläche für allerlei Deko.
Und in einem meiner Küchenschränke konnte ich Schuhe unterbringen. Ja, davon hatte ich schon immer viele!
Mittlerweile habe ich alle meine Kleidungstücke auf dünne Drahtbügel umgehangen, damit sie noch irgendwie reinpassen. 
Mein wöchentlicher Kampf mit dem Staub ist zugleich Geduldsprobe als auch Oberarmtraining, weil ich alles anheben muss was so rumsteht. Und in der Küche ist ein weiterer Unterschrank eingezogen um Platz für all die (un)nützlichen Küchensachen zu machen die man in der Homeabteilung von TK Maxx kaufen kann. Ein Bräter in hellblau? Toll!...Ich wohne allein und dreimal dürft ihr raten wie oft ich mir schon eine Gans geschmort habe. 

Nun ist Schluss damit und es wird richtig aussortiert. Mit den Klamotten habe ich nun angefangen und habe dabei teilweise erschreckende Funde gemacht. 
Nun folgen Küche und Badezimmer, denn auch da kann einiges raus.
Als Belohnung werde ich beiden Räumen im Anschluss ein kleines Facelift verpassen.
Man muss die Motivation ja hochhalten, richtig? :D

Ein Nachteil am ganzen rumräumen ist aber, dass die vielen Staubmäuse hervorkommen die z.B. zwischen den unterm Bett gestapelten (aber unbeachteten) Brettspielen ruhten. Und klar schön das die Sonne rauskommt, aber habt ihr auch das Verlangen die Rollo´s runterzuziehen wenn ihr erstmal seht wie schmutzig eure Fenster sind?
Das heißt Teil 1 des Frühjahrsputz, das Ausmisten, führt unweigerlich zu Teil 2, dem Großputz.

Seid ihr auch schon fleißig am wedeln? Und habt ihr ein spezielles System nach dem ihr beim Ordnung machen vorgeht?

Liebste Grüße,
Jenny

Kommentare:

  1. Oh Gott ja, das Problem kenne ich nur zu gut. Gerade mit kleinen Wohnungen muss man so diszipliniert sein, weil man ratzfatz total zugerümpelt ist. Seit Anfang des Jahres bin ich dabei, jede Woche mindestens 2-4 Teile zu entsorgen. Zeitgleich vermeide ich Neukäufe, damit es am Ende des Jahres mal wieder etwas "geräumiger" ist, und zwar in der Wohnung und auf dem Konto :)

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    1. Das beruhigt mich sehr liebe Constanze. Ja, es ist wirklich erschreckend wie viel Zeug ich innerhalb von 3 Jahren gekauft haben muss! Und was das in Geld umgerechnet ist möchte ich gar nicht wissen :)

      Die Idee jede Woche etwas rauszuschmeißen finde ich super aber ich glaube so oft könnte ich den Trennungsschmerz nicht ertragen. Ich bin dann doch eher der Pflaster-mit-einem-mal-abreißen-Typ. Liebe Grüße

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  2. Ich glaube, da ist wirklich jeder anders. Ich schaffe es einfach nicht, so an einem Wochenende Tabula Rasa zu machen. Schade, denn der Vorher-Nachher Effekt ist sicher total klasse.
    Ich hoffe, du stellst dann Bilder davon ein :)

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